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„Drei Jahre DSGVO – Wo steht mein Verein heute?“

„Drei Jahre DSGVO – Wo steht mein Verein heute?“

Digitales Training der Friedrich Naumann Stiftung

Autor: K. Schäfer Landesverband Hessen | 18.05.2021

„Sehr gut strukturiert, sehr informativ – viele Punkte waren mir gar nicht bewußt und ich fühle mich jetzt besser vorbereitet. Aber die 2,5 Stunden waren sehr intensiv und anstrengend. Volle Aufmerksamkeit war gefragt.“

Das ist das Resümee einer Teilnehmerin am Webinar: „Drei Jahre DSGVO – Wo steht mein Verein heute?“ Mitte Mai 2021. Die Friedrich-Naumann-Stiftung, die Karl-Flach-Stiftung und der Bundesverband für Vereine und Ehrenamt e.V. haben sich zusammengetan und das Intensiv-Webinar für Ehrenamtler*innen als Kooperations-Veranstaltung auf die Beine gestellt. Im Vordergrund stand ein Überblick über die Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung an die Vereine und Verbände in der Europäischen Union.

Hans-Jürgen Schwarz, Präsident des bvve, und Karl-Josef Schäfer aus dem Landesverband Hessen des bvve führten kurzweilig und kenntnisreich durch den umfangreichen Webinarstoff. Dabei durfte auch der eine oder andere Scherz nicht fehlen. Denn ganz so trocken, wie die Datenschutzgrundverordnung vermuten lässt, werden die Inhalte nicht vermittelt.

Die Kooperation mit FNS, KFS und bvve wird fortgesetzt. Zur Zeit sind weitere Webinare für Datenschutzverantwortliche in Vereinen geplant. Dabei sollen die wichtigsten Themen und Herausforderungen für die Vereine in Deutschland. „60 bis 90 Minuten mit einer kurzen Pause scheint die richtige Länge zu sein, in der wir den Stoff detailliert vermitteln können,“ sagt Hans-Jürgen Schwarz mit einem Blick auf die nahe Zukunft. Und Karl-Josef Schäfer ergänzt: „Vielleicht machen wir langfristig daraus eine Ausbildung zum Datenschutzbeauftragten, wer weiß?“

Das Webinar war eine erfolgreiche Premiere mit zwei Referenten. Der bvve wird diese Zusammensetzung auch in Zukunft für eigene Veranstaltungen anbieten. Dazu nochmal Hans-Jürgen Schwarz: „Ein Webinar mit zwei Referenten läuft lockerer ab. Die Aufmerksamkeit der Teilnehmer lässt sich so auch über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten.“

Visionärinnen gesucht

Visionär:innen gesucht!

Willkommen in der #ZukunftDesEngagements auf dem Deutschen Stiftungstag 2021

Engagement ändert sich – es ist schon heute projektbezogener, digitaler, diverser, situativer und vor allem nachhaltiger.

Aber: Wo geht die weitere Reise hin? Wie geht es jetzt weiter? Wie sieht die Zukunft des Engagements aus? Um das zu erfahren, machen wir uns auf die Suche nach starken Stimmen aus der Zivilgesellschaft, die schon heute zukunftsweisende Ideen haben, wie Engagement von morgen aussehen kann oder sogar muss.

Zuhören und lernen: Präsentieren Sie uns Ihre Vision von der #ZukunftDesEngagements

Sie haben eine Vision, wie das Engagement der Zukunft aussieht, oder leben diese Zukunft bereits heute? Ganz egal, ob Sie ein erfolgreiches Projekt gestartet haben, mit dem Blick in die Daten in die Zukunft sehen können oder einfach eine zündende Idee in Ihnen schlummert – wir wollen Ihre Vision und Version der Zukunft hören!

Der digitale Deutsche Stiftungstag findet in diesem Jahr vom 7. bis zum 11. Juni 2021 statt. Unter dem Motto „Gemeinsam Zusammenhalt gestalten“ diskutieren Stiftungen und Partnerinnen und Partner aus der Zivilgesellschaft, wie sie gerade in Krisen aktiv werden und die sich bietenden Chancen nutzen können.

Wir möchten zwei Visionär:innen oder Ideengeber:innen die Möglichkeit geben, ihre Ideen auf dem Deutschen Stiftungstag in einer Session mit unseren Vorständen Katarina Peranić und Jan Holze vorzustellen.

Ihre Ideen und Visionen können Sie bis zum 18. Mai 2021 hier einreichen:

Bitwarden – Open Source Passwort Manager

Bitwarden – Open Source Passwort Manager

Passwörter sind ein zentraler Baustein der IT-Sicherheit. Durch Angriffe auf Online-Dienste oder Datenschutz-Pannen entstehen immer wieder Risiken für Nutzer:innen und deren Accounts. Daher ist es seit langem Konsens, dass Passwörter nicht mehrfach vergeben, sondern jeweils neu und möglichst kompliziert zusammengesetzt werden sollten. Das Problem: Niemand kann sich mehrere dieser sicheren Passwörter merken. Um sie also sicher aufzubewahren, ist es ratsam, einen Passwortmanager zu nutzen.

Passwortmanager verwalten Passwörter in einer verschlüsselten Datenbank, die nur mit einem Masterpasswort geöffnet werden kann. Anstatt sich also viele einzigartige Passwörter merken zu müssen, reicht ein starkes Passwort. Die verschlüsselte Datenbank bietet einen deutlich höheren Schutz der Zugangsdaten, als es beispielsweise das (leider) immer noch weitverbreitete Speichern direkt im Browser oder gar Klebchen am Bildschirm tun. Für unser Team der DSEE nutzen wir dafür „Bitwarden“ – unser Tool des Monats.

 

Die Grundfunktionen von Bitwarden sind als Freeware kostenlos. Erweiterungen, wie etwa das Teilen von Passwörtern mit mehr als zwei anderen Nutzer:innen oder bestimmte Sicherheitsfunktionen allerdings sind sehr preiswert zu haben: Die Kosten für einzelne Features belaufen sich zumeist auf weniger als 1 Euro im Monat. 

Technisch besteht Bitwarden aus drei Komponenten: der Passwort-Tresor, genannt „Web-Vault“, die Desktop-App und eine Browser-Erweiterung. Die Browser-Erweiterung wird nicht automatisch installiert, sie kann aber manuell hinzugefügt werden.

  • In der Desktop-App befindet sich das Kernelement von Bitwarden. Hier können Passwort-Einträge erstellt und verwaltet werden. Datenbankeinträge werden mit dem AES 256-Bit Standard verschlüsselt.
  • Der Web-Vault enthält zusätzliche Funktionen, einige davon sind Premium-Nutzer:innen vorbehalten. Hier können beispielsweise externe Daten importiert oder Berichte über die Sicherheit der Passwörter erstellen werden. 
  • Die Browser-Erweiterung ermöglicht es, Bitwarden in den Browser zu integrieren und so ohne Öffnen der Desktop-App neue Datensätze anzulegen und zu verwalten. 

Neben der klassischen Verwaltung von Passwörtern bietet Bitwarden auch die Möglichkeit, sichere Passwörter zu generieren. 

Als Open-Source-Software wirkt Bitwarden sehr vertrauenswürdig. Ende 2018 durchlief der Dienst ein sogenanntes „Audit“, bei dem keine signifikanten Gefährdungen festgestellt wurden. Mit seiner intuitiven Bedienbarkeit und den vergleichsweise geringen Kosten schafft Bitwarden einen guten Sicherheitsstandard – auch für Nutzer:innen, die sich mit der Technik hinter dem Passwortmanager nicht so gut auskennen. 

Der Einsatz erhöht somit die Sicherheit der Daten einzelner Nutzer:innen, aber auch die ihrer Organisationen und deren Zielgruppen.

Wir nutzen Bitwarden innerhalb der DSEE als Passwortmanager-System. Wir haben uns als Team eine Nutzer:innen-Gruppe angelegt, in der wir – wo es nötig und sinnvoll ist – auch Passwörter miteinander teilen. Im Alltagsgeschäft gewährleisten wir mit Bitwarden, dass alle Mitarbeiter:innen ihre Passwörter sicher speichern und über ihren eigenen Zugang auch ändern können. 

OpenSource-Tool des Monats 5/2021

 

DSEEOpenSource-Bitwarden

 

Link: Bitwarden

 

 

Ansprechpartner

Hannes Jähnert
Vorstandsreferent

03981 21743-03

hannes.jaehnert@d-s-e-e.de

 

 

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