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Impulse zur Vernetzungsarbeit: Das Netzwerktreffen des Programms “Engagiertes Land” 

Gemeinsam lernen, bewegen, gestalten, verändern: Das Vernetzungstreffen der 20 Engagement-Netzwerke unseres Programms “Engagiertes Land” am 6. und 7. Mai zum Thema “Netzwerkkultur” war geprägt von regem Austausch, nachhaltigen Ideen und engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

In vielfältigen Formaten näherten sich die Teilnehmenden dem Schwerpunkt-Thema “Netzwerkkultur”. Im Zentrum stand die Frage: wie bleiben wir als Engagement-Netzwerk stark und lebendig für die Region?!

Gemeinsam mit den Programm-Partnern vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und dem Thünen-Institut für Regionalentwicklung e. V. begrüßte die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt die 20 teilnehmenden Netzwerke in Neustrelitz zu ihrem zweiten Vernetzungstreffen. Das zentrale Thema der  Veranstaltung war “Netzwerkkultur”. Denn es braucht eine gute Netzwerkkultur, damit ein Netzwerk lebendig ist, es wächst und stark bleibt. Wie dies geht, erörterten die 20 Netzwerke vor Ort mit Hilfe von von externen Impulsen. Einige Schlagworte, die das Thema umreißen sind: Wertschätzung, Vertrauen, Dialog, Feiern, Konfliktfähigkeit und offenes Lernen. 

Mehr Resilienz dank guter Vernetzung

Der inhaltliche Einstieg in die Veranstaltung trug den Titel “Die Rolle von Engagement Netzwerken für resiliente ländliche Regionen”. Der dynamische Vortrag von Henning Austmann, Mitbegründer der mehrfach preisgekrönten “Ideenwerkstatt Dorfzukunft” in Niedersachsen und Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Hannover, lenkte den Blick auf das große Ganze und die Erkenntnis, dass das eigene Engagement einen wichtigen Beitrag dazu leistet, dass sich die ländlichen, strukturschwachen Regionen „resilient“ aufstellen. So viel wurde deutlich: Gute Engagement- und Ehrenamtsstrukturen und die Vernetzung der Akteurinnen und Akteure sind zentrale Faktoren für lebenswertes und zukunftsfähiges Zusammenleben vor Ort. Henning Austmann lieferte Beispiele dafür, was es braucht, damit ein Netzwerk, das Strukturen für Engagement und Ehrenamt aufbauen und stärken soll, gut funktioniert. Genau hier knüpft das Programm “Engagiertes Land” an – unter anderem mit passgenauer Prozessbegleitung, unterstützenden Qualifizierungsangeboten, zukunftsgerichteten Dorfwerkstätten und finanzieller Förderung.

Das „Engagierte Land“: Netzwerken, um zu wachsen

In drei parallelen Workshops rückte dann das Arbeiten in Netzwerken ins Zentrum. Rund um die Themen Netzwerkgesundheit, Dialogmethoden und Visionsentwicklung diskutierten die Teilnehmenden zu folgenden Fragen: Wie entsteht Gemeinsamkeit und gegenseitiger wertschätzender und offener Umgang? Wie können wenige Menschen viel erreichen? Welche Rollen braucht es in Netzwerken, damit diese gesund bleiben können? Die ReferentInnen  Aje Brücken, Maren Drewes und Vinzenz Himmighofen gingen mit den teilnehmenden Netzwerken in den Austausch, um Konzepte zu erarbeiten, die die ehrenamtliche Vernetzung vor Ort erleichtern. Der zweite Tag wurde geprägt durch das BarCamp. In neun Sessions konnten die Teilnehmenden ihre eigenen Themen platzieren und gemeinsam Fragestellungen bearbeiten. 

Als Pilotprogramm ist es für das “Engagierte Land” wichtig, sich die Zeit zu nehmen, die bisherigen Erfahrungen mit Hilfe der Engagement-Netzwerke auszuwerten und gemeinsam Vorschläge zu entwickeln, wie das Programm die Netzwerke in ihrer Arbeit bestmöglich unterstützen kann. 

Das Team der DSEE freut sich auf eine noch engere Zusammenarbeit mit allen Engagierten und den beiden Programm-Partnern sowie frische Impulse, der bis zu 40 neuen Netzwerke, die das Programm “Engagiertes Land” ab dem 1.September begrüßen kann.

Weitere Informationen zum Programm: www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/ engagiertes-land/ 

Menschen diskutieren miteinander und halten Fäden in der Hand- Stiftungsvorstand Jan Holze hält eine Rede. Dazu Text auf einem gelben Störer: Netzwerkkultur und was damit möglich ist.

Informationen zur Förderung

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