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Presseinformation

Förderantrag per Gespräch statt Formular

Bis zu 500 Euro für Bildungsaktionen: DSEE erleichtert Engagierten den Förderantrag per Videogespräch

Neustrelitz, 02.07.2026 – Ein Filmabend zur Klimagerechtigkeit, ein Kleidertausch mit Infos zu Lieferketten oder ein Workshop zu globaler Ernährungssicherheit: Wer sich für globale Gerechtigkeit engagieren will, kann dafür jetzt noch einfacher Fördermittel beantragen. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) bietet im Programm „action! Aktiv für eine globale Welt“ ab sofort die Möglichkeit, Anträge und spätere Sachberichte per Videogespräch zu stellen – ohne dass Engagierte selbst ein Formular ausfüllen müssen.

Antragstellung per Online-Sprechstunde

Wer einen Antrag für action! stellen möchte, registriert sich zunächst im Förderportal der DSEE. Auf Wunsch unterstützt das Team auch dabei. Anschließend können Antragstellende einen Termin für eine Online-Sprechstunde buchen.

Im Videogespräch stellt das action!-Team alle relevanten Fragen zur Projektidee und trägt die Antworten direkt in das Antragsformular ein. Per geteiltem Bildschirm können die Antragstellenden live mitverfolgen, was eingetragen wird. Vorab erhalten sie eine E-Mail mit allen Fragen, um sich in Ruhe vorbereiten zu können.

Auch nach Abschluss des Projekts bleibt es für die Engagierten einfach: Der Sachbericht kann ebenfalls mündlich in einer Videosprechstunde erfolgen. Ein eigener schriftlicher Bericht ist nicht nötig. Voraussetzung für die Nutzung des Angebots sind ein Internetzugang und ein geeignetes Endgerät für die Videokonferenz, z.B. ein Smartphone, Tablet oder Computer.

„Wer sich ehrenamtlich für eine bessere Welt einsetzt, soll nicht an Formularen scheitern. Mit action! richten wir uns besonders an Engagierte, die noch nie einen Förderantrag gestellt haben, und erleichtern ihnen den Zugang zu Förderung“, sagt Jan Holze, Vorstand der DSEE.
Die Möglichkeit der mündlichen Antragstellung gilt ab sofort für alle neuen Anträge im Programm.

Bildungsaktionen zum Globalen Süden gefördert

Seit dem Start des Programms konnten bereits unterschiedlichste Bildungsaktionen in ländlichen und strukturschwachen Regionen Deutschlands gefördert werden. So wurde etwa in Brandenburg an der Havel eine Podiumsdiskussion zur gerechten Klimatransformation gefördert. In Flensburg (Schleswig-Holstein) unterstützte die DSEE den interaktiven Workshop zum Thema “Erneuerbare Energien für Klimagerechtigkeit im Jemen“ und in Weißenburg (Bayern) lernten Schülerinnen und Schüler in einem Workshop praxisnah, wie der globalen Lebensmittelverschwendung entgegengewirkt werden kann.

Wer kann mitmachen?

Das Förderprogramm action! richtet sich an Einzelpersonen, Initiativen und Gruppen, die Bildungsaktionen zu globaler Gerechtigkeit umsetzen wollen, wie Filmabende, Diskussionsrunden oder Workshops. Eingetragene Vereine sind nicht antragsberechtigt. Gefördert werden Sachkosten wie Raummiete, Materialien oder Verpflegung mit bis zu 500 Euro pro Projekt. Anträge für Bildungsaktionen im Jahr 2026 können laufend eingereicht werden, solange Mittel zur Verfügung stehen. Die Antragstellung ist entweder eigenständig über das Förderportal oder begleitet per Videosprechstunde möglich.

action! wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert und von der DSEE umgesetzt.

Weitere Informationen: www.d-s-e-e.de/action

Hintergrundinformation:

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert das lokale Engagement für globale Gerechtigkeit und für eine nachhaltige Zukunft. Mit dem Förderprogramm „action! Aktiv für eine globale Welt“ wird dieses Engagement besonders in ländlichen Regionen Deutschlands gestärkt. Von 2025 bis 2027 werden entwicklungspolitische Bildungsaktionen mit bis zu 500 Euro gefördert. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt setzt das Förderprogramm um und bietet Engagierten eine umfassende Beratung und praxisnahe Hilfestellungen.

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (engl. Sustainable Development Goals)

Die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung wurde am 25. September 2015 von 193 Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfeltreffen der Vereinten Nationen in New York verabschiedet. Die Agenda 2030 stellt einen „Weltzukunftsvertrag“ dar, der die Staaten dazu verpflichtet, allen Menschen bis 2030 ein Leben in Würde zu ermöglichen.

Globale Ziele, lokale action! Antrag mündlich einreichen per Videokonferenz. d-s-e-e.de

Pressekontakt

Daniela Singhal

presse@d-s-e-e.de

0151 / 441 58 444