Umbau des Louvre: Die Mona Lisa wird verlegt
Frankreichs Präsident stellt ein Großprojekt für das größte Museum der Welt vor: Bis 2031 soll der Louvre neu geboren werden. Und einen zweiten Eingang bekommt er endlich auch.
Deutsche Oper Berlin: Ohne Zusatz von Kitsch
Wenn Tobias Kratzer, der begehrteste Opernregisseur der Gegenwart, in Berlin Richard Strauss’ „Frau ohne Schatten“ inszeniert, führt das auf fulminante Weise in den Waschsalon.
Dagmar Manzel mit der Märchenoper: Hänsel und Gretel frühstücken LSD
Wenn schon Eskapismus, dann mit Zauber und Zinnober: Dagmar Manzel inszeniert in Berlin eine puderzuckersüße Version von Engelbert Humperdincks berühmtester Oper.
Schriftstellerin Zeruya Shalev: „Sie reden über den Krieg, als ob er Liebe wäre“
Der Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas ist sehr fragil, sagt die israelische Schriftstellerin Zeruya Shalev. Ein Gespräch über die Frage, ob auch Terroristen freikommen sollten, um die Geiseln zu retten, und über Minister, die sie „Faschisten“ nennt.
Saudi-Arabien: Hans Zimmer soll saudische Nationalhymne neu interpretieren
Oscarpreisträger Hans Zimmer soll der Nationalhymne Saudi-Arabiens seine musikalische Handschrift geben. Zusammenarbeit mit westlichen Kulturgrößen gehören schon länger zum PR-Konzept des Landes.
Residenztheater „Sankt Falstaff“: Männer, die an Gefühlen scheitern
Saufen, schlagen, siegen wollen: „Sankt Falstaff“ am Münchner Residenztheater hätte ein nerviger Abend werden können. Die Inszenierung von Alexander Eisenach aber ist ein eiskaltes Lehrstück in maskulinem Machtgebaren.
Theatertreffen: Freude am Exzess
Albträume, Queerness und eine opulente Messe: Die Auswahl zum Berliner Theatertreffen ist erfreulich vielfältig.
Trumps Rächermythos: Staatsfeind Nummer eins
„Fight, fight, fight!“: Im Wahlkampf hat Donald Trump sich als Rächer seiner Anhänger empfohlen. Gleich am ersten Tag im Amt beginnt er mit der vermeintlichen Rettung – und der Zerstörung des Staates.
Dichterin im Exil: Mascha Kaléko: Auf der Jagd nach dem Glück
Gerade weil heute wieder in so bemerkenswert unmenschlichem Ton über Migranten geredet wird: eine kleine Erinnerung an die beste deutsche Exillyrikerin, Mascha Kaléko, zu ihrem 50. Todestag.
Kulturhauptstadt Chemnitz: Bloß niemanden irritieren
Am Samstag wurde in Chemnitz das Programm der Kulturhauptstadt eröffnet: als Übung in Harmonie. Sind hier auch Kontroversen erlaubt?