Die Igelhilfe Altenburg e.V. versorgt jährlich rund 300 kranke und verletzte Igel. Ehrenamtliche kümmern sich um die Tiere: von der Intensivpflege über die Überwinterung bis zur Vorbereitung auf die Auswilderung. Da der Igel zunehmend gefährdet ist und mittlerweile auf der Roten Liste steht, möchte der Verein durch Öffentlichkeitsarbeit weitere Unterstützer:innen für sein Engagement gewinnen.
Um die Aufmerksamkeit für den Igelschutz zu erhöhen, hat der Verein seine Präsenz bei öffentlichen Veranstaltungen ausgebaut. Mit einem neu angeschafften Faltpavillon und Campingmöbeln sind die Ehrenamtlichen nun etwa bei Stadtteilfesten mit einem professionellen Infostand vertreten. Im vergangenen Oktober öffnete der Verein zudem seine Türen für Schulklassen, Vorschulgruppen und Interessierte. Die Besucher:innen erlebten die Igel hautnah und erhielten Flyer, Plakate und Merkblätter zum Mitnehmen. Die Mikroförderung ermöglichte neben der Ausstattung des Infostandes auch die Herstellung des Informationsmaterials.
Die Öffentlichkeitsarbeit zahlt sich aus: Das Infomaterial wird gut angenommen und der Infostand wird bei Veranstaltungen mittlerweile gezielt aufgesucht. Der Verein konnte dadurch mehr Spenden sammeln und neue Ehrenamtliche dazugewinnen. Besonders wichtig ist das für die Hauptsaison im Herbst, wenn besonders viele Igel Hilfe brauchen. Dann sind nicht nur die langjährigen Mitglieder gefragt, von denen manche seit über zehn Jahren dabei sind, sondern auch Menschen, die kurzfristig mit anpacken können.