Körperbilder: Weiblich, stark, bereit zum Anpacken

Michelle Obama erregte mit ihrem trainierten Bizeps noch die Konservativen, inzwischen zeigen alle den Oberarm „toned“ – von Miley Cyrus bis Lauren Sánchez Bezos. Über ein neues Statussymbol.

Michelle Obama erregte mit ihrem trainierten Bizeps noch die Konservativen, inzwischen zeigen alle den Oberarm „toned“ – von Miley Cyrus bis Lauren Sánchez Bezos. Über ein neues Statussymbol.

Donald Trump ist, ein Jahr nach dem Amtsantritt, nicht sehr gut in Form, geistig und körperlich. Falls er nicht durchhält, wird sein Vize J. D. Vance der nächste Präsident. Wer ist dieser Mann?

Julian Barnes hat mit seinen Romanen verändert, was im literarischen Erzählen möglich ist. Jetzt leidet der Brite unter einer seltenen Krankheit, sein Buch „Abschied(e)“ soll ein „letztes Gespräch“ mit den Lesern sein. Zeit für ein paar Worte davor.

Die Münchner Kammerspiele sind mit gleich zwei Inszenierungen zum Berliner Theatertreffen eingeladen: Das Festival im Mai zeigt, was in den vergangenen Monaten aufregend war auf deutschsprachigen Bühnen. Und startet mit Selbstermutigung.
Der Kultur- und Dorfverein Buchholz/Müritz e.V. ist aus einer Gruppe Engagierter hervorgegangen, die sich ursprünglich zur Vorbereitung der 750-Jahr-Feier des Dorfes getroffen hat. Aus dem Stammtisch wurde ein Verein, der seitdem die Dorfgemeinschaft mit seinen vielfältigen Angeboten nachhaltig stärkt. Ziel ist es, den Ort zu bereichern, Brauchtum und plattdeutsche Sprache zu bewahren und das Zusammenleben generationenübergreifend zu fördern.
Mit dem Projekt „Buchholz: Kreativ gegen Einsamkeit“ wurde ein vielseitiges Freizeitprogramm ins Leben gerufen, das gezielt die Menschen aus ihren Häusern holt und zum Mitmachen einlädt. Ehrenamtliche aus dem Dorf leiten Malkurse, Töpferworkshops, Bastel- und Dekorationsaktionen, Kochrunden und Naturerkundungen. Sportliche Aktivitäten für alle Altersgruppen runden das Angebot ab. Die Finanzierung durch das Mikroförderprogramm ermöglichte die Anschaffung von Materialien für die kreativen Kurse, die Honorierung des Töpferkurses und die Verpflegung bei gemeinsamen Kochaktionen.
Die Vielzahl der Angebote hat frischen Schwung ins Dorf gebracht und viele dazu motiviert, sich erstmals oder wieder einzubringen. Die Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten im Dorf boten zudem Abwechslung und förderten den Austausch untereinander. Die positive Resonanz und die Freude an den gemeinsamen Erlebnissen zeigen, wie viel Potenzial in der Dorfgemeinschaft steckt. Einige Angebote, wie die Malwerkstatt, werden auch künftig fortgeführt und neue Ideen sind bereits in Planung – so bleibt das Dorfleben bunt und kreativ.
Zum Mikroförderprogramm
Aus einer Gemüsegärtnerei wurde ein Lernraum für globale Gerechtigkeit. Angehende Lehrer:innen und Pädagog:innen diskutierten im Planspiel “Globaler Ernährungsrat”, wie Ernährung weltweit fairer werden kann. Nach einer Recherche, Perspektivwechseln und intensiven Gesprächen entwarfen die Teilnehmenden Zukunftsbilder und leiteten daraus persönliche Schritte ab, um zu einer global gerechteren Ernährung beizutragen.
Gefördert wurden die Raummiete, Verpflegung, Fahrtkosten und Materialien wie Flipchartpapier und Stifte.