Kunstmarkt: Heiße Aktie: Rembrandt

Ein US-Sammler will Anteile an seinen Altmeister-Gemälden verkaufen – ein Geschäftsmodell, mit dem inzwischen einige Start-ups experimentieren. Doch bieten sie wirklich bleibende Werte?

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Zehn Buch-Empfehlungen zum Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel – zum Anschlag, seinen Hintergründen und den Folgen.

Er schrieb mit ironischem Blick über den verflixten Alltag im Kommunismus und wurde spät im Leben noch einmal politisch: Jetzt ist Ivan Klíma, einer der meistübersetzten tschechischen Autoren, im Alter von 94 Jahren gestorben.

Das wollte der bedeutende Sozialforscher Claus Offe herausfinden. Jetzt ist er 85-jährig gestorben.

Veteranen-Elend, Fußball mit dem Feind und ein Film über die Wiederbewaffnung: Das Mannheimer „Wunder der Prärie“-Festival mit dem Titel „Theaters of War(s)“ zeigt, wie Kunst auf den Krieg reagiert.
Angst und Unsicherheit sind Gefahren für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wenn der Dialog zwischen den einzelnen sozialen Gruppen schwieriger wird, müssen Räume für den Austausch und die Auseinandersetzungen mit anderen Lebenswelten geschaffen werden. Die Flüchtlingshilfe Bonn hat hier einen unkonventionellen Weg gewählt.
Die Tür fällt ins Schloss, das Licht flackert, eine unbekannte Sprache dringt aus dem Lautsprecher – plötzlich sind alle Spieler:innen in einer neuen Realität gefangen. Orientierungslos suchen sie nach Hinweisen, tasten sich durch fremde Regeln und spüren ein Gefühl von Unsicherheit: So beginnt der mobile Live-Escape Room UNbekanntes UNbehagen, der das Erleben von Fremdsein eindrücklich erfahrbar macht.
In der fiktiven „Republik Fremdistan“ lösen die Teilnehmenden Rätsel, die an Situationen im Alltag Geflüchteter erinnern: an Grenzstationen, Sprachbarrieren oder ungeschriebene Regeln. Dabei geht es nicht nur ums Spielen, sondern um das Nachfühlen. Im anschließenden Gespräch mit Spielleiter:innen mit Fluchterfahrung wird deutlich, wie nah diese Erfahrungen an echten Lebensgeschichten liegen.
Damit das Konzept weitergetragen werden kann, gibt es ein frei verfügbares Handbuch mit Storyboard, Vorlagen und Low-Budget-Tipps; auch das Spielequipment kann ausgeliehen werden. Außerdem gestalten viele Geflüchtete das Projekt von Anfang an mit und lassen so ihre ganz persönlichen Geschichten mit einfließen. Getragen wird das Projekt von zahlreichen Partner:innen, unter anderem der Robert Bosch Stiftung, der Stadt Bonn und dem Theater Bonn. Die DSEE hat den innovativen und spannenden Ansatz des Projektes im Rahmen unseres Programms transform_D gefördert.
Bereits über 1.700 Menschen haben seit 2022 teilgenommen, drei Standorte haben das Konzept übernommen. Für viele war es der erste Moment, in dem Fremdsein nicht abstrakt, sondern unmittelbar spürbar wurde – und in dem Begegnung zu echtem Verständnis führte. Dafür wurde “UNbekanntes UNbehagen” 2024 auch mit dem Deutschen Engagementpreis ausgezeichnet.