Wie das Schulmuseum Dresden mit digitalem Schwung in die Zukunft blickt
Ein leises Knarzen, als die Tür zum ehemaligen Klassenzimmer aufgeht. Hölzerne Schulbänke, säuberlich nebeneinander gereiht. Alte Schulbücher, Rechenstäbe und Schiefertafeln liegen bereit. Alles wirkt wie aus der Zeit gefallen und doch hat es hier, im Schulmuseum Dresden, Hochkonjunktur.
Mittendrin steht Arne. Er ist seit drei Jahren ehrenamtlich im Museum tätig. Heute führt er eine Gruppe Grundschülerinnen und -schüler durch das alte Klassenzimmer. Er zeigt ihnen ein Pioniertuch, erklärt die Bedeutung der alten Lesebücher, lässt die Kinder auf Schiefertafeln schreiben. „Hier geht es nicht nur um Geschichte“, sagt er, „es geht um das Verständnis, wie Bildung geprägt wurde und wie wir sie heute leben.“