+49 7531 3695852 office@bvve.de

Preisverleihung Deutscher Engagementpreis 2025

Preisverleihung Deutscher Engagementpreis 2025

Am Tag des Ehrenamts, dem 5. Dezember, rückt der Deutsche Engagementpreis Menschen in den Mittelpunkt, die sich mit Mut, Ausdauer und Herz für unsere Gesellschaft einsetzen. Im Loewe Saal in Berlin kommen Engagierte aus dem ganzen Land zusammen, um ihre Geschichten und Projekte zu feiern. Die Preisverleihung beginnt um 16:00 Uhr. Auf der Website des Deutschen Engagementpreises könnt ihr die Veranstaltung im Livestream sehen.

Logo des Deutschen Engagementpreises. Text: Gemeinsam Engagement feiern! Bei der Preisverleihung am 5. Dezember 2025

Preisträger:innen 2025

Bei dieser Veranstaltung gehört die Bühne den ausgezeichneten Engagierten. Dazu gehört der Gewinner des Publikumspreises: der Ahmadiyya Muslim Peace Cycling Club Köln mit seinem Projekt „Die blauen Engel des Friedens“. In diesem Jahr wurde Dup15q e.V als Zweitplatzierter des Publikumspreises zusätzlich mit einem Preisgeld von 7.500 Euro gewürdigt, um dessen außergewöhnliche Mobilisierung anzuerkennen.

Die weiteren fünf Preisträger:innen wurden von einer Fachjury ausgewählt und werden erst während der Veranstaltung bekannt gegeben. Die Jurymitglieder des Deutschen Engagementpreises sind: Verena Bentele, Präsidentin Sozialverband VdK Deutschland e.V., Petra Bentkämper, Präsidentin Landfrauen e.V., Katja Diemer, Head of Charities Deutsche Postcode Lotterie, Anna-Nicole Heinrich, Präses der Synode der Evangelischen Kirche Deutschland, Dr. Babette Kibele, Leiterin der Abteilung Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Lars Kolan, Geschäftsstellenleiter Deutscher Spendenrat e.V., Katarina Peranić, Vorständin Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt, Michaela Röhrbein, Vorständin Sportentwicklung Deutscher Olympischer Sportbund e.V. und Célia Šašić, Vizepräsidentin Deutscher Fußball-Bund e.V.

Live dabei – egal von wo

Wenn ihr nicht vor Ort seid, könnt ihr die Verleihung ganz einfach live auf www.deutscher-engagementpreis.de miterleben. Der Livestream öffnet die Preisverleihung für alle – für Engagierte, Unterstützende, Medien und alle, die neugierig auf die Geschichten der Engagierten sind.

Auf der Bühne

Am Tag des Ehrenamts treffen inspirierende Menschen aufeinander, die unterschiedliche Hintergründe und Perspektiven auf das Engagement in Deutschland mitbringen. Bestätigte Gäste sind Dr. Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Elisabeth Kaiser, Ostbeauftragte der Bundesregierung, Ali Can, Sozialaktivist, sowie Michael Fritz, Mitbegründer von Viva con Agua. Als Ausrichterin des Deutschen Engagementpreises ist die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt mit ihren Vorständen Katarina Peranić und Jan Holze vertreten.

Über den Deutschen Engagementpreis

Der Deutsche Engagementpreis würdigt seit 2009 herausragendes freiwilliges Engagement in Deutschland. Als Dachpreis für mehr als 650 Ehrenamtspreise macht er die Bedeutung bürgerschaftlichen Einsatzes sichtbar. Jedes Jahr können die Ausrichter von Engagementpreisen ihre Preisträgerinnen und Preisträger für den Deutschen Engagementpreis nominieren. Eine Fachjury entscheidet über die Auszeichnungen in fünf Kategorien, bevor die Öffentlichkeit im Herbst den Publikumspreis vergibt.

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt ist seit 2024 Ausrichterin des Deutschen Engagementpreises. Sie unterstützt freiwilliges Engagement in ganz Deutschland und setzt sich dafür ein, Rahmenbedingungen für Ehrenamtliche und gemeinnützige Organisationen nachhaltig zu verbessern.

Kunst: Heiliger oder Sünder?

Donald Trump wie Jesus am Kreuz, fixiert mit Gurten und gekleidet in einen Sträflingsanzug: Dieses provokante Kunstwerk wird nun in Basel gezeigt, die öffentliche Kritik ließ nicht auf sich warten.

Georg-Büchner-Preis: Zwischen allen Fronten

Die Akademie für Sprache und Dichtung verleiht ihre wichtigsten Preise an Ursula Krechel, Dan Diner und Ilma Rakusa, und ein Wochenende lang geht es um Wahrheit, Lüge und wie man der simplen Empörung widersteht.

Demokratie: Seid ihr noch zu retten?

Die politische Mitte hat einen reichen und erfolgreichen Gegner: die AfD. Umso bizarrer, dass sich vernunftbegabte Demokraten nahezu täglich aufführen wie die Schulhofschläger. Auf dem Spiel steht die zweite deutsche Demokratie.

Pop: Schrei doch

„Everybody Scream“, das neue Album von „Florence + the Machine“ erinnert an die großen Werke der psychedelischen Rockmusik wie des Folkrock. Zugleich ist es das Manifest einer Frau, die dem Tod nur knapp entkommen ist. Zu einer meisterhaften Platte.

Neu bei action! Verwendungsnachweis bequem per Videokonferenz

Presseinformation

Bürokratieabbau in der Förderung: action! führt mündlichen Verwendungsnachweis per Videokonferenz ein

Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt geht neue Wege – Erstmals Einreichung per Gespräch statt Formular möglich

Neustrelitz, 30. Oktober 2025 – Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) geht mit dem Förderprogramm action! Aktiv für eine globale Welt einen innovativen Weg: Erstmals bei der DSEE kann der Verwendungsnachweis in mündlicher Form per Videokonferenz eingereicht werden. Damit werden bürokratische Hürden deutlich abgebaut und das Engagement für globale Gerechtigkeit noch zugänglicher gemacht.

Nach Abschluss eines geförderten Projekts müssen Antragstellende nachweisen, dass die Fördermittel ordnungsgemäß eingesetzt wurden – das ist der sogenannte Verwendungsnachweis. Dieser besteht üblicherweise aus einem schriftlichen Sachbericht und einer detaillierten Auflistung aller Ausgaben mit Belegen. Bei action! geht das nun anders:

Geförderte Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen können ihren Verwendungsnachweis bequem in einer Online-Sprechstunde einreichen. Das Team von action! stellt dabei die erforderlichen Fragen und die Antworten werden direkt dokumentiert. Besonders nutzerfreundlich: Der Bildschirm wird während des Gesprächs geteilt, sodass Antragstellende live mitverfolgen können, was protokolliert wird. Zur Vorbereitung erhalten sie vorab eine E-Mail mit allen Fragen.

„Wir wollen die Ehrenamtlichen in jeder Hinsicht unterstützen. Das gilt auch für den Ablauf eines Förderverfahrens. Ein einfaches Abrechnungsverfahren ist dafür eine entscheidende Gelingensbedingung“, erklärt Jan Holze, Vorstand der DSEE. „Davon profitieren besonders Menschen ohne Erfahrung mit Anträgen.  So schaffen wir ein positives Fördererlebnis, das Mut macht auf mehr.“ 

Einer der ersten, der den neuen mündlichen Verwendungsnachweis genutzt hat, ist Amir Benjamin Balde. Sein Projekt war ein World Café, bei dem über globale Themen diskutiert wurde. Diese Bildungsaktion konnte mit einer Förderung in Höhe von 500 Euro durch das Förderprogramm unterstützt werden. Er zeigte sich begeistert: Die mündliche Einreichung des Verwendungsnachweises ist eine geniale Idee.  Ich habe schon an vielen Förderprogrammen teilgenommen, aber das ist das erste Mal, dass ich diese Option sehe.

Die geförderten Projekte bei action! sind so vielfältig wie die globalen Herausforderungen selbst: Bei einer Kleidertauschbörse erfuhren Teilnehmende mehr über Lieferketten und die Auswirkungen von Altkleidern auf den Globalen Süden. In einer Gemüsegärtnerei wurde ein Globaler Ernährungsrat simuliert – angehende Lehrkräfte und Pädagog:innen entwickelten im Planspiel Ideen für eine gerechtere weltweite Ernährung und persönliche Handlungsschritte. Ein anderes Projekt lud Familien zum gemeinsamen Pflanzen ein: Beim Setzen von Gemüse und Kräutern aus verschiedenen Herkunftsregionen lernten die Teilnehmenden spielerisch, wie Pflanzen und Samen weltweit wandern und warum Saatgutsicherheit für Ernährungsgerechtigkeit wichtig ist. Gefördert wurden jeweils Kosten für Raummiete, Verpflegung, Materialien und Fahrtkosten – mit maximal 500 Euro pro Projekt.

Neben der finanziellen Unterstützung bietet action! umfangreiche Beratungsangebote: Antragstellende können Online-Sprechstunden buchen – sowohl per Videokonferenz als auch telefonisch. Das Team beantwortet Fragen zur Antragstellung, zur Projektdurchführung und zum Verwendungsnachweis. Die Kombination aus geringer Fördersumme, vereinfachtem Antragsverfahren, umfassender Beratung und mündlichem Verwendungsnachweis macht action! zu einem besonders niedrigschwelligen Angebot der DSEE. Antragsberechtigt sind nicht-rechtsfähige Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen – also informelle Zusammenschlüsse ohne eingetragenen Verein.

Das Förderprogramm action! wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert und von der DSEE umgesetzt. Ab dem 3. November 2025 können Anträge für Bildungsaktionen eingereicht werden, die im Jahr 2026 stattfinden. Das Programm läuft bis Ende 2027.

Weitere Informationen zum Förderprogramm action! sowie zur mündlichen Einreichung des Verwendungsnachweises unter www.d-s-e-e.de/action

Bildmaterial

Mehrere junge Erwachsene sitzen gemeinsam an einem Holztisch im Freien und arbeiten an einem Planspiel zum Thema Ernährungsgerechtigkeit. Auf dem Tisch liegen Unterlagen, ein großes Papier mit Skizzen und Stifte. Die Gruppe ist ins Gespräch vertieft.

Teilnehmende diskutieren beim Planspiel „Globaler Ernährungsrat“, wie Ernährung weltweit gerechter gestaltet werden kann.
Foto: Hanna Stanke

Hintergrund

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert das lokale Engagement für globale Gerechtigkeit und für eine nachhaltige Zukunft. Mit dem Förderprogramm „action! Aktiv für eine globale Welt“ wird dieses Engagement besonders in ländlichen Regionen Deutschlands gestärkt. Von 2025 bis 2027 werden entwicklungspolitische Bildungsaktionen mit bis zu 500 Euro gefördert. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt setzt das Förderprogramm um und bietet jungen Engagierten eine umfassende Beratung und praxisnahe Hilfestellungen.


17 Ziele für nachhaltige Entwicklung
(engl. Sustainable Development Goals)

Die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung wurde am 25. September 2015 von 193 Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfeltreffen der Vereinten Nationen in New York verabschiedet. Die Agenda 2030 stellt einen „Weltzukunftsvertrag“ dar, der die Staaten dazu verpflichtet, allen Menschen bis 2030 ein Leben in Würde zu ermöglichen. 

Logo des Förderprogramms "globale Ziele lokale action!" mit dem Text: Verwendungsnachweis mündlich einreichen

Pressekontakt

Claudia Gaschler

presse@d-s-e-e.de

03981-4569-638

Links

Weitere Informationen und Antragstellung:
Alle Informationen zum Programm, Beratungstermine und das Online-Antragsformular finden Interessierte unter:
d-s-e-e.de/action

Kommunikationspaket inkl. Grafiken