In der fiktiven „Republik Fremdistan“ lösen die Teilnehmenden Rätsel, die an Situationen im Alltag Geflüchteter erinnern: an Grenzstationen, Sprachbarrieren oder ungeschriebene Regeln. Dabei geht es nicht nur ums Spielen, sondern um das Nachfühlen. Im anschließenden Gespräch mit Spielleiter:innen mit Fluchterfahrung wird deutlich, wie nah diese Erfahrungen an echten Lebensgeschichten liegen.
Damit das Konzept weitergetragen werden kann, gibt es ein frei verfügbares Handbuch mit Storyboard, Vorlagen und Low-Budget-Tipps; auch das Spielequipment kann ausgeliehen werden. Außerdem gestalten viele Geflüchtete das Projekt von Anfang an mit und lassen so ihre ganz persönlichen Geschichten mit einfließen. Getragen wird das Projekt von zahlreichen Partner:innen, unter anderem der Robert Bosch Stiftung, der Stadt Bonn und dem Theater Bonn. Die DSEE hat den innovativen und spannenden Ansatz des Projektes im Rahmen unseres Programms transform_D gefördert.