Berlinale-Eröffnungsfilm „Das Licht“: Hose runter

Lars Eidingers Penis baumelt beeindruckend oft durchs Bild. Und auch ansonsten ist ordentlich was los in Tom Tykwers Tragikomödie „Das Licht“, mit der die Berlinale beginnt.

Lars Eidingers Penis baumelt beeindruckend oft durchs Bild. Und auch ansonsten ist ordentlich was los in Tom Tykwers Tragikomödie „Das Licht“, mit der die Berlinale beginnt.

Der neue Marvel-Film „Captain Amercia: Brave New World“ handelt von einer schrecklichen Mutation des US-Präsidenten. Er hinterlässt ein sehr zeitgemäßes Gefühl – Ohnmacht und Leere.

In den USA steht seit diesem Dienstag Hadi Matar vor Gericht – der Mann, der auf Salman Rushdie einstach.

Man kann nie nichts tun, man kann immer handeln. Das zeigt die Regisseurin Leonie Böhm den Menschen, mit denen sie arbeitet, und ihrem Publikum, wie zuletzt in ihrer „Fräulein Else“ am Wiener Volkstheater. Eine Begegnung.

Es gibt derzeit zu viele Menschen, die von der Richtigkeit ihrer eigenen Meinungen so überzeugt sind, dass sie jede Diskussion für überflüssig halten. Das bedroht die Demokratie.

Die französische Komödie „Hundschuldig“ passt leider hervorragend in die Gegenwart: Nicht mal in einer Geschichte über einen süßen Hund vor Gericht ist man sicher vor Politik, Gebrüll und Krawall.

Der Milliardär Klaus-Michael Kühne schenkt Hamburg ein neues Opernhaus, und Kultursenator Carsten Brosda beruhigt Kritiker – Budgetüberschreitungen gehen nicht auf Kosten der Bürger.

Schwerer Stoff, kinderleicht aufgeschrieben: Burkhard Spinnen hat ein Buch für Kinder über das Altern geschrieben – am Beispiel eines Hundes.

„Es werden schöne Tage kommen“ heißt das Debüt des Erzählers Zach Williams, der in den USA gefeiert wird, weil er das Lebensgefühl von heute, diese drängelnde Ungewissheit, so famos trifft. Ist es wirklich so gut? Oh ja. Womöglich sogar noch ein bisschen besser.

Besuch in den Neunzigern, dieser schimmernden Zeit vor den ewigen Krisen: Kruder & Dorfmeister und das Phänomen der Jubiläumstournee.