Nachruf: Servus, Tscharlie
Als Hallodri in den „Münchner Geschichten“ war er Kult, in seinen Rollen als widerborstiger Charmeur ein Publikumsliebling. Jetzt ist der Schauspieler Günther Maria Halmer im Alter von 83 Jahren gestorben.
Kunst: Metropolitan Museum und Neue Galerie in New York fusionieren
Die Neue Galerie in New York hat eine der berühmtesten Sammlungen deutscher und österreichischer Kunst. Nun verschmilzt sie mit dem renommierten Metropolitan Museum.
Kino: Schafe sterben nicht, sie werden zu Wolken
Der Schafskrimi „Glenkill“ kommt ins Kino – als wollig-süße Fabel über Herdenblödheit, Herdenklugheit und den Glauben an Gott.
Literatur: Von SZ-Autoren
Mit Kia Vahland durch Tizians Venedig spazieren und mit Volker Weiß den „Antichristen“ verstehen: neue Bücher aus der SZ-Redaktion.
Kino: Halleluja?
David Dietl hat den bayerischen Klassiker „Ein Münchner im Himmel“ fürs Kino aufgefrischt – mit Maximilian Brückner als Hallodri-Wiedergänger des „ewigen Stenz“ Monaco Franze.
Münchener Biennale: KI wie in Kichern
Roboter auf der Opernbühne? Aber ja. Bei der Biennale für neues Musiktheater in München gibt es jede Menge Uraufführungen, Kapitalismuskritik, Witz. Wie wunderbar.
Theater: So muss inklusives Theater sein
Alle für alle und mit allen: Christoph Marthaler arbeitet zum ersten Mal mit Theater Hora zusammen und inszeniert in Basel das Stück „GmbH – Gesellschaft mit besonderer Hingabe“.
Theater: Wann ist endlich Umsturz?
Für das Dokumentarstück „Sturm auf Berlin“ hat die Regisseurin Marie Schwesinger den Prozess gegen die Reichsbürger-Gruppe Reuß verfolgt. Ihre Inszenierung am Berliner Ensemble ist aber keine Nazi-Freakshow, zum Glück.
Kunstbiennale von Venedig: Bitte hinsetzen beim Pinkeln
So viel Symbolik! Die Extremperformerin Florentina Holzinger spielt mit Blut und Fäkalien, in japanischen Windeln landen nur QR-Codes – und der Sonderpreis für Zynismus geht an Russland. Ein Rundgang durch die Pavillons der Biennale.
Kunst: Sammlung Stefanini restituiert Werk von Ferdinand Hodler
Die Nachkommen der Jüdin Martha Nathan erhalten ein Gemälde des Schweizer Malers. Der Fall baut Druck auf andere Sammlungen in der Schweiz auf, die unter Raubkunstverdacht stehen.