Film: Ein größerer Gegensatz zum Trump-Amerika ist kaum denkbar
Denkerin, Zeichnerin, Feministin: Die Doku „Siri Hustvedt. Dance Around the Self“ porträtiert die Schriftstellerin und bietet Einblicke in ihre Beziehung zum verstorbenen Paul Auster. Der Film ist schon jetzt ein kostbares Dokument.
Weißes Haus: Absurder als befürchtet
Die neuen Pläne fürs Weiße Haus mit einem Ballsaal, den sich Donald Trump als neoklassizistische Prunk-Architektur inklusive eines unterirdischen Bunkers wünscht, gehören zur Diktator-Baugeschichte.
Kino: Sommerglück, leicht angeknackst
Mit „Romería“ setzt die spanische Regisseurin Carla Simón ihre autobiografischen Kinoerzählungen fort. Ein Urlaubsfilm, schwerelos wie bei Éric Rohmer, in dem doch Tragik und Geheimnisse lauern.
Polen: An Rosa Luxemburg will man sich hier nicht erinnern
War sie eine gefährliche antipolnische Kommunistin? Eine jüdische Vorkämpferin der Arbeiterbewegung? Warum im polnischen Zamość, der Geburtsstadt der Politikerin, keine Gedenktafel angebracht werden darf.
Theater: Wie links bin ich und wenn ja, wie rechts?
Woke oder nicht woke: alles gleich schlimm in Nora Abdel-Maksouds neuem Stück „Wokey Wokey“, das sie an den Münchner Kammerspielen inszeniert hat.
Zum Tod von Alexander Kluge: Er soll weg sein? Na, mal sehen
Lebensfreund, hell strahlender, ewig junger Geist in „kunstbesten Zeiten“: Weggefährten wie Jonathan Meese, Volker Schlöndorff, Günther Rohrbach und Durs Grünbein erinnern an den großen Alexander Kluge.
Ausstellungen im April: Was wo läuft
Tübingen tanzt in die Gegenwart, in Wien gibt es den Canaletto-Blick und in München lockt das Haar: sehenswerte Ausstellungen im April.
Bücher: Der Schwarm schreibt mit
Lange kam erst das Buch, dann die Fangemeinde. Heute läuft es oft umgekehrt. Über den Siegeszug der Fan Fiction.
Nahost: Im Nebel der Raketeneinschläge
Wir Israelis sind offenbar in großer Form, haben den Iranern sogar ihre Staubsauger- und Klimaanlagenfabriken zerschossen, heißt es in den Nachrichten. Echt jetzt? Über das Informationschaos, das dieser Krieg mit sich bringt.
Debatte: Hat die Demokratie überhaupt eine Zukunft?
Man könnte nach Wahlergebnissen in Rheinland-Pfalz politisch verzweifeln. Oder erkennen, dass genau jetzt ein kurzes Zeitfenster für Veränderung aufgeht. Ideen gibt es genug – und Strategien kann man sich etwa bei Roosevelt abgucken.