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Literatur: „Ich misstraue dem Happy End“

Julian Barnes hat mit seinen Romanen verändert, was im literarischen Erzählen möglich ist. Jetzt leidet der Brite unter einer seltenen Krankheit, sein Buch „Abschied(e)“ soll ein „letztes Gespräch“ mit den Lesern sein. Zeit für ein paar Worte davor.

Planspiel „Globaler Ernährungsrat“

Planspiel „Globaler Ernährungsrat“
Aßlar | Hessen

Aus einer Gemüsegärtnerei wurde ein Lernraum für globale Gerechtigkeit. Angehende Lehrer:innen und Pädagog:innen diskutierten im Planspiel “Globaler Ernährungsrat”, wie Ernährung weltweit fairer werden kann. Nach einer Recherche, Perspektivwechseln und intensiven Gesprächen entwarfen die Teilnehmenden Zukunftsbilder und leiteten daraus persönliche Schritte ab, um zu einer global gerechteren Ernährung beizutragen.

Gefördert wurden die Raummiete, Verpflegung, Fahrtkosten und Materialien wie Flipchartpapier und Stifte.

Podiumsdiskussion Gerechte Klimatransformation

Podiumsdiskussion Gerechte Klimatransformation

Brandenburg an der Havel | Brandenburg

Bei einer Podiumsdiskussion in Brandenburg an der Havel diskutierten drei Expert:innen über die Dringlichkeit einer gerechten Klimatransformation: ein Klimaforscher, ein Philosoph und eine Klimaschutzaktivistin. Dabei wurden die ungleichen Verantwortlichkeiten zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden in den Fokus gerückt. Die Besucher:innen diskutierten angeregt über lokale Handlungsmöglichkeiten und entwickelten erste Ideen für eigenes Klimaengagement.

Gefördert wurden Werbematerialien, Raummiete und Verpflegung für die Teilnehmenden.

Das Förderprogramm action! bei der DSEE war für unser Projekt eine ideale Möglichkeit der Finanzierung. Der Prozess der Beantragung war unkompliziert und die einzelnen Schritte wurden gut erklärt. Bei Unsicherheiten und Fragen gab es im gesamten Verlauf eine kompetente und gut erreichbare Beratung vom Team der DSEE. Das Programm können wir nur weiter empfehlen, hier wird Ehrenamt möglich.

Fest für ehrenamtliche Betreuer:innen

Fest für ehrenamtliche Betreuer:innen

Namborn | Saarland

Der Sozialdienst katholischer Frauen und Männer für den Landkreis St. Wendel e.V. unterstützt Menschen, die aufgrund psychischer Erkrankungen oder seelischer Behinderungen eine Betreuung benötigen. Ehrenamtliche übernehmen diese verantwortungsvolle Aufgabe und werden vom Verein durch Schulungen und hauptamtliche Kolleg:innen begleitet.

Um die Arbeit der Ehrenamtlichen zu würdigen und ihre Motivation zu stärken, hat der Verein ein Dankesfest organisiert. Die Engagierten wurden zu einer gemeinsamen Feier eingeladen, bei der sie in entspannter Atmosphäre Gelegenheit zum Austausch hatten. Die Förderung durch das Mikroförderprogramm ermöglichte es, passende Räume anzumieten und für das leibliche Wohl der Teilnehmenden zu sorgen.

Das Fest war nicht nur eine Wertschätzung für die Engagierten, es hat auch das Miteinander gestärkt. Die Teilnehmenden konnten Erfahrungen teilen, Fragen klären und Motivation für ihr weiteres Engagement schöpfen. Als positiver Nebeneffekt konnte sogar eine neue Person für das Ehrenamt gewonnen werden. So bleibt die Unterstützung für Menschen in schwierigen Lebenslagen auch künftig gesichert.

Zum Mikroförderprogramm

  • Zwei Personen in weißen Vereins-T-Shirts stehen gemeinsam bei einer Veranstaltung in einem festlich dekorierten Saal.

Sicher unterwegs im Ehrenamt

Sicher unterwegs im Ehrenamt

Samtgemeinde Gartow | Niedersachsen

Die ehrenamtlichen Fahrer:innen des „GartowMobils“ bieten in der Samtgemeinde Gartow an vier Tagen pro Woche kostenfreie Fahrten für Senior:innen ab 65 sowie für wirtschaftlich oder körperlich beeinträchtigte Menschen. Die Fahrgäste werden zuverlässig zu Arzt- und Behördenterminen, zum Einkaufen oder zu Veranstaltungen gebracht. Um diesen wichtigen Fahrdienst weiter zu professionalisieren und die Sicherheit zu erhöhen, organisierte das Bürgerforum e.V. einen Fahr-Fitness-Check mit einem erfahrenen ADAC-Fahrlehrer.

Die ehrenamtlichen Fahrer:innen absolvierten jeweils eine individuelle Tour, auf welcher der Fahrlehrer ihr Fahrverhalten aufmerksam beobachtete. Es ging dabei besonders um kleine Gewohnheiten, die sich über die Jahre eingeschlichen hatten, zum Beispiel beim Schulterblick oder dem Abstand zur Mittellinie. Danach erhielten die Teilnehmenden in einem persönlichen Auswertungsgespräch konkrete Tipps zur Verbesserung ihrer Fahrkompetenz. Mit der Mikroförderung wurde anteilig das Honorar des Fahrlehrers und die Raummiete gefördert.

Das Projekt hat sich gelohnt: Die Teilnehmenden waren dankbar für die Möglichkeit und nahmen den Check als sehr hilfreich wahr. Durch die praktischen Hinweise gewannen die Fahrer:innen mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Auch das Vertrauen der Fahrgäste in ihre ehrenamtlichen Fahrer:innen ist dadurch gestiegen. So trägt das geförderte Projekt nachhaltig dazu bei, dass beeinträchtigte Bürger:innen von Gartow weiterhin mobil und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Zum Mikroförderprogramm

  • Ein Fahrzeug mit blauem GartowMobil-Schild an der Seitenscheibe steht auf einem Kiesweg vor dem historischen Gartower Schloss, einem rosafarbenen Barockgebäude mit weißen Säulen am Eingang, umgeben von grünen Rasenflächen und alten Bäumen.