Games: Ohne uns ist alles schöner

Gras pflanzen, Häuser bauen, Beete bewässern: In dem Spiel „Pokémon: Pokopia“ renaturiert „Ditto“ fleißig. Wer in dieser heilen Welt keinen Platz hat, ist der Mensch. Das sollte uns zu denken geben.

Gras pflanzen, Häuser bauen, Beete bewässern: In dem Spiel „Pokémon: Pokopia“ renaturiert „Ditto“ fleißig. Wer in dieser heilen Welt keinen Platz hat, ist der Mensch. Das sollte uns zu denken geben.
Quantifizierung von Bürokratiebelastung in gemeinnützigen Organisationen
ZiviZ im Stifterverband: Dr. Peter Schubert,
Julia Bartel, David Kuhn
Kooperationspartner
Bündnis für Gemeinnützigkeit: Jan Wenzel
Februar 2026 – Dezember 2026
Ziel ist, die Bürokratiebelastungen bei zivilgesellschaftlichen Organisationen zu ermitteln, sowohl die subjektiv wahrgenommenen als auch die objektiv bestehenden. Da die organisierte Zivilgesellschaft sehr vielfältig ist, werden zunächst zehn idealtypische gemeinnützige Organisationen identifiziert. Dazu werden quantitative Auswertungen auf Basis der ZiviZ-Survey Daten von 2025 vorgenommen und qualitative Kriterien herangezogen. Für jeden Organisationstyp finden Fokusgruppen-Gespräche mit Personen in Leitungsfunktionen statt. Durch diese Gespräche soll herausgefunden werden, welche konkreten Vorschriften und Auflagen (z. B. Datenschutz, Registerpflichten) im jeweiligen Organisationstyp von Bedeutung sind. Zudem soll ermittelt werden, welche zeitlichen und monetären Aufwände bei unterschiedlichen Organisationstypen anfallen. Im Ergebnis soll schließlich der Gesamtaufwand für Bürokratie pro Organisationstyp ermittelt werden.
Wie hoch sind die Bürokratiebelastungen bei unterschiedlichen Typen der organisierten Zivilgesellschaft? Es wird erwartet, dass diese Frage nicht für die gesamte organisierte Zivilgesellschaft gleich beantwortet werden kann. Welche Anforderungen bestehen und wie diese wahrgenommen werden, variiert voraussichtlich je nachdem, ob es sich beispielsweise um einen ehrenamtlich getragenen Verein oder eine gemeinnützige Organisation mit hauptamtlicher Geschäftsführung handelt. Das sich dadurch differenzierte Bild hilft, gezielte Hinweise zur Bürokratieentlastung abzuleiten.
Ein differenziertes Verständnis zu zeitlichen, monetären und subjekt empfundenen bürokratischen Tätigkeiten bietet politisch Verantwortlichen die Möglichkeit, bürokratische Belastungen gezielt abzubauen. So können Engagierte und Ehrenamtliche sich auf ihre eigentlichen Tätigkeiten konzentrieren, sodass sich das Potential von Engagement und Ehrenamt für die Gesellschaft besser entfalten kann.

Kollektives Leiden als Geburtsmythos des Glaubens: Das ist der Kern der Schia. Warum ein Blick auf die zweitgrößte religiöse Strömung des Islam hilft, um besser zu verstehen, was nach dem Tod von Chamenei in Iran passiert.

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer kann Künstler, die sich um eine Förderung bewerben, vom Verfassungsschutz überprüfen lassen. Ein wenig bekannter Erlass des Innenministeriums macht es möglich. Beim Deutschen Buchhandlungspreis gab es jetzt die ersten Ausschlüsse.
Die Freiwillige Feuerwehr ist in Heiligenstadt nicht nur in Notfällen zur Stelle, sondern gestaltet auch im Alltag das Dorfleben aktiv mit. Die alte Mauer am Feuerwehrhaus war rissig und grau und sollte verschönert werden. Mit einem besonderen Kunstprojekt machte die Feuerwehr daraus eine Chance und zeigte, dass Beteiligung bei ihr großgeschrieben wird: Aktive der Kinder- und Jugendfeuerwehr gestalteten unter Anleitung eines Graffiti-Künstlers die Wand neu und arbeiteten kreativ zusammen.
Für jede Altersgruppe gab es passende Aufgaben. Die jüngeren Kinder malten große Flächen aus und die Älteren übernahmen anspruchsvollere Details. Durch die Förderung des Mikroförderprogramms konnten die notwendigen Materialien, die Verpflegung und ein erfahrener Workshop-Leiter finanziert werden. So ist ein dauerhaftes und professionelles Ergebnis entstanden, auf das die jungen Künstler:innen und die ganze Feuerwehr stolz sein können.
Ehrenamtliche aus der Feuerwehr übernahmen die Organisation, begleiteten die Teilnehmenden während des Workshops und kümmerten sich um das Drumherum. Der Bezug zur Feuerwehr wurde spürbar gestärkt. Für die Kinder und Jugendlichen war es ein besonderes Erlebnis zu sehen, was sie gemeinsam schaffen können. Das Kunstwerk ist ein bunter Blickfang und lädt alle ein, Teil der aktiven Feuerwehrgemeinschaft zu werden.

Berlin/Neustrelitz, 03.03.2026
Es ist wieder an der Zeit, Ideen zu verwirklichen! Vom 3. März bis 5. Mai 2026 können Engagierte und Ehrenamtliche aus den ostdeutschen Bundesländern ihre Projekte für ein gutes Miteinander einreichen. Insgesamt werden mindestens 200 Projektideen mit Preisgeldern zwischen 2.500 und 10.000 Euro ausgezeichnet. Der Wettbewerb wird gemeinsam von der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland, Staatsministerin Elisabeth Kaiser und der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) ausgerichtet. Ziel ist es, das vielfältige Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Ostdeutschland zu würdigen und noch sichtbarer zu machen.
Staatsministerin Elisabeth Kaiser, Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland: „Gerade in ländlichen Räumen kommt es auf jede und jeden Einzelnen an. Engagement vor Ort macht den entscheidenden Unterschied und stärkt unsere Gemeinschaft. Deshalb ist es mir so wichtig, diesen vielen Engagierten eine große Bühne zu geben. Das Preisgeld hilft dabei, dass aus guten Ideen echte Projekte entstehen.“
Jan Holze, Vorstand der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt:
„Ostdeutschland steckt voller kreativer Ideen, Lust darauf anzupacken und Projekten, die vor Ort Menschen zusammenbringen. Mit ‚machen!2026‘ unterstützen wir die Menschen, die vor Ort anpacken und ihre guten Ideen Wirklichkeit werden lassen. Gerade in kleineren Städten und Gemeinden entsteht Zusammenhalt dort, wenn Menschen Verantwortung füreinander übernehmen und gemeinsam etwas bewegen. Dieses Engagement verdient nicht nur Anerkennung, sondern ganz praktische Unterstützung und eine Bühne, die es sichtbar macht.“
Teilnehmen können gemeinnützige Organisationen aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die ein Projekt in ostdeutschen Städten und Gemeinden mit bis zu 50.000 Einwohnern umsetzen wollen.
Eine unabhängige Jury zeichnet die besten Projektideen in drei Kategorien aus:
Der Wettbewerb „machen!“ findet im Jahr 2026 bereits zum siebten Mal statt. Seit 2019 wurden über 790 Projektideen ausgezeichnet und insgesamt mit 3,6 Millionen Euro unterstützt.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie unter: www.machen-wettbewerb.de.
Der Wettbewerb „machen!“ würdigt das vielfältige Engagement in ländlichen Regionen Ostdeutschlands. „machen!” unterstützt gemeinschaftsstiftende Projekte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die in Gemeinden mit bis zu 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern umgesetzt werden. Bewerben können sich unter anderem Vereine, Initiativen in Kooperation mit einer gemeinnützigen Organisation, Bürgerstiftungen und Bürgergenossenschaften mit Sitz in den ostdeutschen Flächenländern.
Der Wettbewerb der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland wird 2026 bereits zum siebten Mal durchgeführt. Seit 2023 wird „machen!“ in Kooperation mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt ausgerichtet. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt hat im Juli 2020 ihre Arbeit in Neustrelitz aufgenommen. Mit der Stiftung gibt es erstmals eine bundesweite Anlaufstelle zur Förderung ehrenamtlichen Engagements. Sie berät, qualifiziert, fördert und vernetzt Engagierte und Ehrenamtliche und unterstützt diese insbesondere in ländlichen und strukturschwachen Räumen.