Ausstellungen im April: Was wo läuft

Tübingen tanzt in die Gegenwart, in Wien gibt es den Canaletto-Blick und in München lockt das Haar: sehenswerte Ausstellungen im April.

Tübingen tanzt in die Gegenwart, in Wien gibt es den Canaletto-Blick und in München lockt das Haar: sehenswerte Ausstellungen im April.

Lange kam erst das Buch, dann die Fangemeinde. Heute läuft es oft umgekehrt. Über den Siegeszug der Fan Fiction.

Wir Israelis sind offenbar in großer Form, haben den Iranern sogar ihre Staubsauger- und Klimaanlagenfabriken zerschossen, heißt es in den Nachrichten. Echt jetzt? Über das Informationschaos, das dieser Krieg mit sich bringt.

Man könnte nach Wahlergebnissen in Rheinland-Pfalz politisch verzweifeln. Oder erkennen, dass genau jetzt ein kurzes Zeitfenster für Veränderung aufgeht. Ideen gibt es genug – und Strategien kann man sich etwa bei Roosevelt abgucken.
Für viele Kinder bedeutet ein Herzfehler vor allem eins: Verzicht. Schule, Hobbys oder Ausflüge lassen sich aufgrund von Krankenhausaufenthalten oder gesundheitlichen Einschränkungen oft nur schwer in den Alltag integrieren. Hier setzt die Arbeit des Bundesverbands Herzkranke Kinder e. V. an. Mit seinem der es mit seinem Engagement Kindern ermöglicht, trotzdem dabei zu sein. Ob im Schulalltag, bei Kindergeburtstagen, einem Segelwochenende oder einer Woche auf dem Reiterhof – dank der Engagierten wird Normalität wieder erlebbar. „Unser Ziel ist es, jungen Menschen mit Herzerkrankung Räume zu schaffen, in denen sie sich sicher, selbstbewusst und frei entfalten können“ sagt Sebastian, Geschäftsführer des Bundesverbands.
Besonders bemerkenswert ist der Einsatz der AV1-Avatare im Schulunterricht. Die Telepräsenz-Avatare sehen aus wie kleine Roboter und vertreten die herzkranken Kinder im Unterricht. Ausgestattet mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher ermöglichen sie es den Kindern, von zu Hause oder aus dem Krankenhaus live am Unterricht teilzunehmen. Dafür braucht es nur den Avatar, eine stabile Internetverbindung und ein Tablet oder einen Rechner, über den das Kind zugeschaltet ist.
Besonders Kinder, die teilweise mehrere Jahre auf ihre Herzoperation warten und in dieser Zeit oft nicht regelmäßig am Unterricht teilnehmen können, profitieren von den Avataren. Dank der kleinen Roboter können sie trotzdem dabei sein. Sie verfolgen den Unterricht live, melden sich zu Wort und bleiben Teil ihrer Klasse – auch von zu Hause oder aus dem Krankenhaus. So geht es nicht nur um Lernstoff, sondern um Zugehörigkeit. Gerade für Kinder, die oft lange fehlen, ist diese soziale Nähe entscheidend.
Eine zentrale Herausforderung für das Projekt lag in der Finanzierung. Neben der technischen Ausstattung der Avatare mussten auch Schulungen für Lehrkräfte und Familien finanziert werden. Durch die transform_D-Förderung der DSEE konnte der Einsatz der AV1-Avatare ausgeweitet werden: Neue Geräte sowie ein begleitendes Konzept für Eltern, medizinisches Personal und Lehrkräfte sorgen dafür, dass noch mehr Kinder trotz Krankheit Teil ihrer Klasse bleiben.
Der Erfolg des Projekts zeigt, dass digitale Lösungen neue Wege der Teilhabe eröffnen können – wenn Engagement und die passende Förderung zusammenkommen. „Traut euch, neue Wege zu gehen“, rät Sebastian. „Mit der richtigen Unterstützung lassen sich auch komplexe Projekte erfolgreich umsetzen.“

Vor dem Brandenburger Tor in Berlin protestieren Tausende für einen besseren Schutz von Frauen vor Gewalt. Die Schauspielerin Collien Fernandes hatte dazu aufgerufen.