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Lena Bloemacher wird neue Co-Vorständin der DSEE

Presseinformation

Lena Bloemacher wird neue Co-Vorständin der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt 

Berlin, 21.05.2026

Staatsministerin Dr. Christiane Schenderlein hat im Namen des Stiftungsrates Lena Bloemacher mit Wirkung zum 1. August 2026 als Vorständin der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt bestellt. In ihrer neuen Funktion wird Frau Bloemacher gemeinsam mit Jan Holze die Geschäfte der Stiftung verantworten.

Lena Bloemacher verfügt über fundierte Kenntnisse im Engagementsektor und ist derzeit Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendrings. 

Zum Anlass betont die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Dr. Christiane Schenderlein: „Ich freue mich sehr, Lena Bloemacher in dieser verantwortungsvollen Position begrüßen zu dürfen. Frau Bloemacher hat ein überzeugendes Gesamtprofil mit klar erkennbarem Mehrwert für die zukünftige Stiftungsentwicklung. Ich bin überzeugt, dass sie mit ihrer Erfahrung, ihrer Empathie, ihrer Kreativität und ihrer klaren Vision die Zukunft der DSEE insbesondere in ländlichen und strukturschwachen Räumen und im Bereich der Innovation und Digitalisierung nachhaltig prägen wird.“

Lena Bloemacher blickt der neuen Aufgabe mit Freude entgegen: „Engagement hat mein eigenes Leben geprägt. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt als verlässliche Partnerin für Engagierte weiter zu stärken. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Engagement einfacher wird, mehr Anerkennung erfährt und seine wichtige Rolle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sichtbar bleibt – denn Engagement ist ein Fundament unserer Demokratie, das es zu schützen und zu stärken gilt. Ich freue mich sehr darauf, diese Aufgabe gemeinsam mit vielen engagierten Menschen im ganzen Land zu gestalten.“

Jan Holze, Vorstand der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt, sagt: „Ich gratuliere Lena Bloemacher herzlich zur neuen Aufgabe im Vorstand der DSEE und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit. Die DSEE hat sich in den vergangenen Jahren als starke Partnerin für Engagierte und Ehrenamtliche in ganz Deutschland etabliert und ich bin überzeugt, dass Lena Bloemacher wichtige neue Impulse setzen wird, um diesen Weg weiterzugehen und die Stiftung und ihre Angebote strategisch weiterzuentwickeln. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit ihr die erfolgreiche Arbeit der DSEE fortzuführen und die Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement weiter zu stärken.”

Hintergrund:

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) hat im Juli 2020 ihre Arbeit aufgenommen. Sie wurde als gemeinsames Vorhaben des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Bundesministeriums des Innern sowie des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat gegründet und unterstützt insbesondere in strukturschwachen und ländlichen Regionen Engagement und Ehrenamt nachhaltig. Im Mittelpunkt steht eine gezielte Unterstützung von Innovationen, Nachwuchsgewinnung und Digitalisierung sowie die stetige Weiterbildung und Beratung von engagierten Menschen. 

Seit dieser Legislaturperiode liegt die Zuständigkeit für Engagement und Ehrenamt federführend im Bundeskanzleramt. Die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt Frau Dr. Christiane Schenderlein hat im April 2026 den Vorsitz im Stiftungsrat übernommen. 

Die Finanzierung der Stiftung erfolgt durch das Bundeskanzleramt und das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, das den Co-Vorsitz im Stiftungsrat innehat. Pro Jahr unterstützt der Bund die Arbeit der DSEE derzeit mit 30 Millionen Euro.

Staatsministerin Dr. Christiane Schenderlein und Lena Bloemacher bei der Bestellung Bloemachers zur Vorständin der DSEE ab 1. August 2026.

Logos von „Sport Ehrenamt“, dem Bundeskanzleramt und der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

Deutsche Stiftung Engagement und Ehrenamt

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) hat im Juli 2020 ihre Arbeit in Neustrelitz aufgenommen. Mit der Stiftung gibt es erstmals eine bundesweite Anlaufstelle zur Förderung ehrenamtlichen Engagements. Sie berät, qualifiziert, fördert und vernetzt Engagierte und Ehrenamtliche und unterstützt insbesondere in ländlichen und strukturschwachen Räumen.

Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt
Woldegker Chaussee 35
17235 Neustrelitz

www.d-s-e-e.de

Pressekontakt

Daniela Singhal

presse@d-s-e-e.de

0151 / 441 58 444

Ehrentag im Bundestag: Engagierte bringen ihre Erfahrungen ins Parlament

Presseinformation

Ehrentag im Bundestag: Engagierte bringen ihre Erfahrungen ins Parlament

Fünf ausgezeichnete Projekte des Deutschen Engagementpreises als Sachverständige im Bundestag

Berlin, 19. Mai 2026Wie stärkt freiwilliges Engagement Demokratie ganz konkret? Darüber diskutiert der Ausschuss für Sport und Ehrenamt des Deutschen Bundestags am Mittwoch, 20. Mai 2026, mit Preistragenden des Deutschen Engagementpreises (DEP). Fünf ausgezeichnete Projekte sind als Sachverständige im Ausschuss für Sport und Ehrenamt des Deutschen Bundestags vertreten. Unter dem Titel „Mitmachen für Demokratie und Grundgesetz“ befasst sich die öffentliche Sitzung mit der Bedeutung von freiwilligem Engagement für gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratische Teilhabe.

Die Sitzung findet am Mittwoch, 20. Mai 2026, um 14.30 Uhr im Paul-Löbe-Haus in Berlin, Sitzungssaal 4.300, statt und wird live auf www.bundestag.de übertragen.

Anlass der Sitzung ist der „Ehrentag“, der deutschlandweite Mitmachtag zum Geburtstag des Grundgesetzes,  der von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier initiiert wurde und unter seiner Schirmherrschaft gemeinsam mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) umgesetzt wird. Auch der Deutsche Engagementpreis wird von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt umgesetzt und macht bundesweit sichtbar, wie Menschen mit ihrem Einsatz Demokratie und Miteinander stärken.

DSEE-Vorstand Jan Holze sagt: „Diese Projekte zeigen jeden Tag, wie Engagement Menschen zusammenbringt und Zusammenhalt stärkt. Dass die Ausgezeichneten ihre Erfahrungen jetzt als Sachverständige im Deutschen Bundestag einbringen, macht uns stolz. Denn genau dort gehört die Stimme engagierter Menschen hin: mitten in die politische Debatte.“

Als Sachverständige eingeladen sind fünf Projekte, die beim Deutschen Engagementpreis 2025 in den Jurykategorien ausgezeichnet wurden:

Coexister Germany e. V. erhielt den Preis in der Kategorie Verbinden. Die Initiative bringt junge Menschen unterschiedlicher Religionen, Weltanschauungen und sozialer Hintergründe in Austauschformaten und Begegnungsprojekten zusammen und schafft Räume für Dialog und gegenseitiges Verständnis.

In der Kategorie Verändern wurde die Dresdner Initiative SPREUWEIZEN – Nachrichten kritisch denken der Rederei gUG ausgezeichnet. Mit Workshops zu Desinformation, Pressefreiheit und künstlicher Intelligenz stärkt das Projekt die Medienkompetenz junger Menschen.

Der Verein zur Förderung des Frauen- und Kinderschutzhauses Heidenheim e. V. erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Bewahren. Der Verein unterstützt das örtliche Frauenhaus durch Spenden, Aufklärungsarbeit und Öffentlichkeitskampagnen und sichert damit eine wichtige Schutz- und Beratungsstruktur.

In der Kategorie Ich für uns wurde Theresia Crone mit ihrem Verein EndEndoSilence e. V. ausgezeichnet. Mit politischer Arbeit, Aufklärung und konkreten Unterstützungsangeboten setzt sich die Initiative für mehr Sichtbarkeit und bessere Versorgung von Menschen mit Endometriose ein.

War Child Deutschland wurde mit dem Projekt TeamUp in der Kategorie Anstoßen ausgezeichnet. Das Programm bietet geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Berliner und Hamburger Unterkünften wöchentliche Bewegungs- und Spielangebote, die helfen, belastende Erfahrungen zu verarbeiten und Resilienz aufzubauen.

Damit trägt das Projekt auch zur Demokratieförderung bei, sagt Daria Kowol, Projektkoordinatorin TeamUp Deutschland: „Die anhaltenden Krisen, Konflikte und Kriege der letzten Jahre haben spürbare Unsicherheiten bei den Menschen hinterlassen, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Freiwilliges Engagement setzt genau hier an: Es schafft ein starkes Wir-Gefühl und trägt gleichzeitig dazu bei, dass sich Menschen weniger ohnmächtig, sondern handlungsfähig und gestärkt fühlen.“ Daria Kowol sieht eine große Chance darin, für War Child ihre Erfahrungen in den Bundestag einzubringen: „So können wir auf eine besonders vulnerable Gruppe aufmerksam machen und eine Brücke zwischen Politik und Zivilgesellschaft herstellen. Gleichzeitig schaffen wir Verständnis für die Wichtigkeit unseres Engagements.“

Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für freiwilliges Engagement in Deutschland. Er würdigt Menschen und Projekte, die bereits eine Auszeichnung für ihr Engagement erhalten haben und macht ihre Arbeit bundesweit sichtbar. Seit 2024 wird der Preis von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt ausgetragen. Er steht unter der Schirmherrinnenschaft der Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, Christiane Schenderlein, und wird von der Postcode Lotterie gefördert. 

Mehr Informationen unter: www.deutscher-engagementpreis.de

Hinweise für Medien: 

Auf Anfrage vermitteln wir gerne Interviews mit den ausgezeichneten Projekten. 

Weitere Fotos: https://www.deutscher-engagementpreis.de/mediathek 

Mehr zur Sitzung auf der Webseite des Bundestags:  https://www.bundestag.de/ausschuesse/sport_und_ehrenamt/anhoerungen/1166348-1166348

Logo Deutscher Engagementpreis

Über die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich. Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) unterstützt diese Menschen und ihre Organisationen konkret mit vielfältigen wie zahlreichen Förderungs-, Vernetzungs-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Die Bundesstiftung hat im Juli 2020 ihre Arbeit in Neustrelitz aufgenommen. Damit gibt es eine erstmals bundesweit tätige Anlaufstelle zur Förderung ehrenamtlichen Engagements. Die Gründung der DSEE selbst ist ein zentrales Ergebnis der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ und sie wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Bundesministerium des Innern sowie vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat finanziert.

Pressekontakt Deutscher Engagementpreis:
Anne Ploetz
​Presse- und Kommunikationsreferentin
Deutscher Engagementpreis
presse@d-s-e-e.de
0151 441 584-67

Debatte: Ein Toast auf den eigenen Untergang

Es lässt sich kaum beschreiben, wie primitiv Trumps Herangehensweise ist und wie viel Freude sie den Feinden der USA bereitet: Nach seinem Selbstmord als Supermacht wird Amerika seinen Status nur schwer zurückerlangen.