„Es war ein echter Gamechanger“, sagt Kristina. „Auf einmal erreichten wir nicht nur die Mutigen, die sich ins direkte Gespräch trauten, sondern auch die Stilleren, die Unsicheren, die Eiligen. Die Förderung der DSEE hat uns ermöglicht, Teilhabe neu zu denken. Niederschwelliger, digitaler, und doch genauso dialogorientiert.“
Mittlerweile wurden in über 540 Fahrten knapp 12.500 Menschen erreicht. Und ganz bewusst nicht nur die „üblichen Verdächtigen“. Die Straßenbahn, das zeigt sich immer wieder, ist ein Ort der Vielfalt: Frauen, Menschen mit Behinderung, Geflüchtete. All jene, die im ÖPNV überrepräsentiert sind, aber oft unterrepräsentiert in politischen Prozessen, finden hier einen Zugang.
Die Förderung der DSEE hat dazu beigetragen, dass aus einer mutigen Idee ein vielfach multiplizierbares Modell geworden ist. Eines, das zeigt: Demokratie muss nicht gelehrt, sondern erlebt werden.
Und manchmal beginnt das eben nicht im Rathaus, sondern an der Haltestelle.