Deutsche Oper Berlin: Ohne Zusatz von Kitsch

Wenn Tobias Kratzer, der begehrteste Opernregisseur der Gegenwart, in Berlin Richard Strauss’ „Frau ohne Schatten“ inszeniert, führt das auf fulminante Weise in den Waschsalon.

Wenn Tobias Kratzer, der begehrteste Opernregisseur der Gegenwart, in Berlin Richard Strauss’ „Frau ohne Schatten“ inszeniert, führt das auf fulminante Weise in den Waschsalon.

Wenn schon Eskapismus, dann mit Zauber und Zinnober: Dagmar Manzel inszeniert in Berlin eine puderzuckersüße Version von Engelbert Humperdincks berühmtester Oper.

Der Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas ist sehr fragil, sagt die israelische Schriftstellerin Zeruya Shalev. Ein Gespräch über die Frage, ob auch Terroristen freikommen sollten, um die Geiseln zu retten, und über Minister, die sie „Faschisten“ nennt.

Oscarpreisträger Hans Zimmer soll der Nationalhymne Saudi-Arabiens seine musikalische Handschrift geben. Zusammenarbeit mit westlichen Kulturgrößen gehören schon länger zum PR-Konzept des Landes.

Saufen, schlagen, siegen wollen: „Sankt Falstaff“ am Münchner Residenztheater hätte ein nerviger Abend werden können. Die Inszenierung von Alexander Eisenach aber ist ein eiskaltes Lehrstück in maskulinem Machtgebaren.

Albträume, Queerness und eine opulente Messe: Die Auswahl zum Berliner Theatertreffen ist erfreulich vielfältig.

„Fight, fight, fight!“: Im Wahlkampf hat Donald Trump sich als Rächer seiner Anhänger empfohlen. Gleich am ersten Tag im Amt beginnt er mit der vermeintlichen Rettung – und der Zerstörung des Staates.

Gerade weil heute wieder in so bemerkenswert unmenschlichem Ton über Migranten geredet wird: eine kleine Erinnerung an die beste deutsche Exillyrikerin, Mascha Kaléko, zu ihrem 50. Todestag.

Am Samstag wurde in Chemnitz das Programm der Kulturhauptstadt eröffnet: als Übung in Harmonie. Sind hier auch Kontroversen erlaubt?

Warum zieht ein Mensch, dessen Zuhause bei den Bränden in Los Angeles erneut nur knapp verschont blieb, nicht weg? „Ich liebe diesen Ort, ich liebe die Berge und das Meer“, schreibt der Bestsellerautor T. C. Boyle. Über die Macht der Hoffnung.