Digitale Welt: Bildschirmsperre

Ein kleiner Plastikblock hilft Menschen, vom Smartphone wegzukommen. Seine Nutzer feiern das Online-Fasten als Daseinszustand der Stunde – und tun das, natürlich, in Social-Media-Posts.

Ein kleiner Plastikblock hilft Menschen, vom Smartphone wegzukommen. Seine Nutzer feiern das Online-Fasten als Daseinszustand der Stunde – und tun das, natürlich, in Social-Media-Posts.

Eric Dane wurde als Arzt in der Krankenhausserie „Grey’s Anatomy“ weltweit berühmt. 2025 gab er bekannt, eine unheilbare Krankheit zu haben.

„Sie fressen unsere Kinder“: Nicht nur für Xavier Naidoo ist der Fall Jeffrey Epstein ein sprudelnder Quell für krude Mutmaßungen. Vom Horror der Verschwörungstheorien – und ihren Opfern.

In seinen Rollen auf der Bühne oder im Fernsehen war er eher ein schwerer Brüter als ein Gefälligkeitscharmeur. Der Spezialist für verschattete Figuren machte selbst platte Rollen ein wenig markanter und interessanter, als sie entworfen waren.

Robert Duvall war der harte Bursche in Filmen wie „Apocalypse Now“ und „Der Pate“. Er prägte das amerikanische Kino wie nur wenige andere. Jetzt ist er im Alter von 95 Jahren gestorben.

Für Henrike Naumann war Wohnen politisch. Nun ist die 1984 geborene Künstlerin verstorben. Bis zuletzt hat sie an ihrem Beitrag für den deutschen Pavillon in Venedig gearbeitet. Ein Nachruf.

İlker Çatak erzählt in „Gelbe Briefe“ von einem türkischen Künstlerpaar, das von Erdoğans Regierung bedroht wird. Der Regisseur wünscht sich, dass der Film auch in der Türkei startet – und sorgt sich gleichzeitig um Konsequenzen für seine Darsteller.

Die Schriftstellerin Arundhati Roy sagt ihre Reise zur Berlinale ab, weil die Jury um Wim Wenders ein Statement zum Leid in Gaza verweigert. Aber muss man Künstler zwingen, öffentlich im Nahostkonflikt Position zu beziehen?

Sind afghanische Männer alle chauvinistische Islamisten, die ihre Frauen misshandeln? Die Regisseurin Shahrbanoo Sadat eröffnet die Berlinale mit „No Good Men“, einer Liebesgeschichte aus einem verzweifelten Land.

Der Platz auf dem Friedhof ist knapp, deshalb plante die Stadt Zürich, die Ruhestätte der legendären Schauspielerin Therese Giehse nach 50 Jahren einfach aufzulösen. Bis der Dramatiker Franz Xaver Kroetz eine knurrige Mail schrieb.